Information zur Durchführung und Bestehensregel

 

Das Seminar „Einführung in die klinische Medizin“ (EKM) besteht aus einem Seminaranteil und dem Vorlesungsteil mit Patientenvorstellung. Innerhalb des Seminarteils werden die vorgegebenen Themenkomplexe in Gruppen von maximal 20 Studierenden mit den jeweiligen Dozentinnen und Dozenten interaktiv behandelt. Dieses Prinzip kann nur dann erfolgreich praktiziert werden, wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich anhand von Lehrbüchern auf das zuvor bekanntgegebene Thema gut vorbereitet haben. Bei offensichtlich mangelnder Vorbereitung wird kein Testat erteilt. Die Seminare beginnen in der ersten Semesterwoche. Die wöchentlichen Seminarveranstaltungen der einzelnen Gruppen dauern jeweils 2,5 Zeitstunden und finden je nach Einteilung statt. Die klinische Vorlesung mit Patientenvorstellung ist jeweils für Freitag anberaumt und findet von 14:15 bis 15:30 im Klinikum (Hörsaal 542) statt. Sowohl in den Seminaren als auch in der Vorlesung besteht Anwesenheitspflicht. 

In den Seminaren wird der biochemische Grundlagenstoff behandelt und Bezüge zu klinischen Zusammenhängen werden herausgearbeitet. Insbesondere die Grundlagen der klinischen Krankheitsbilder, die im Zentrum der Vorlesung mit Patientenvorstellung stehen, müssen in der jeweiligen Woche behandelt werden. An jedem Seminarvormittag sind zwei Studierende zu einem etwa 15-minütigen Vortrag eingeteilt, der Grundlagenwissen vermitteln soll und der Gruppe als Einführung in das Thema der jeweiligen Woche dient. Ergänzend zum Referat sind die jeweils Vortragenden aufgefordert, zehn Fragen zu ihrem Referat zu formulieren und mit der Gruppe zu besprechen. 

Für eine erfolgreiche Teilnahme am biochemischen Teil des Seminars „Einführung in die Klinische Medizin“ (EKM) sind folgende Leistungen/Voraussetzungen zu erbringen: 

1. Die/der Studierende muss an 10 der 12 Seminartermine teilgenommen haben und sieben der neun Termine der klinischen Vorlesung (Patientenvorstellung) vollständig besucht haben.

2. Jede/r Studierende muss in einem der Seminare einen mit mindestens ausreichend bewerteten Vortrag halten.

3. Für die erfolgreiche Teilnahme muss neben der Anwesenheit ein Kenntnisnachweis der Grundlagen erbracht werden. Hierzu werden schriftliche Eingangstestate in 11 der 12 Veranstaltungen durchgeführt, die sich auf das jeweilige in der Tabelle aufgeführte Themengebiet beziehen (siehe PDF-Datei unten). Für eine erfolgreiche Teilnahme müssen 9 der 11 Testate bestanden werden.

4. Für Studierende, die drei Testate oder mehr nicht erfolgreich durchgeführt haben, wird am Ende eines jeden Semesters eine Wiederholungsprüfung angeboten. Der Termin für die Wiederholungsprüfung für das Sommersemester 2017 ist der 30.06.2017 um 16.00 Uhr, der Ort wird auf der Webpage des Zentrums Biochemie unter der Rubrik "Lehre, Biochemie-Klausuren, Klausurtermine" bekannt gegeben. Die Teilnahme an den Wiederholungsprüfungen setzt in jedem Fall voraus, dass eine regelmäßige Teilnahme an den vorgenannten Lehrveranstaltungen nachgewiesen wird. Kann ein/e StudentIn aus zwingenden Gründen (Krankheit oder z.B. Ladung vor Gericht) nicht an einer Wiederholungsprüfung teilnehmen, ist dies durch ein offizielles Dokument nachzuweisen. Eine Erkrankung ist durch ein ärztliches Attest (keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) nachzuweisen. Das ärztliche Attest muss folgenden Inhalt aufweisen: (1) voraussichtliche Dauer der Erkrankung, (2) medizinische Befundtatsachen, Beschreibung der gesundheitlichen Beeinträchtigung (keine Kodierung), (3) Art der sich aus der Erkrankung ergebenden Beeinträchtigungen, (4) Untersuchungstag, (5) Datum, Stempel und Unterschrift des Arztes. Die genaue Bezeichnung der Krankheit (Diagnose) ist nicht notwendig, aber zweckmäßig, insbesondere, wenn dadurch bereits die erhebliche Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit des Studenten offensichtlich wird. Die Prüfungsfähigkeit ist eine Rechtsfrage. Darüber befinden nicht die Ärzte, sondern der Prüfer, bzw. das Studiendekanat und ggf. das Verwaltungsgericht. Fehler in der Beschreibung der krankhaften Beeinträchtigungen oder der Einhaltung der vorgeschriebenen Form gehen zu Lasten der Studenten, da sie die Beweislast für den Nachweis des Rücktrittsgrundes tragen. Liegt ein amtliches Dokument vor, gilt dies als entschuldigtes Fehlen und der/die StudentIn ist berechtigt, an der unmittelbar folgenden Erfolgskontrolle teilzunehmen. Entschuldigungen müssen unverzüglich vorgelegt werden (Abgabe bei Herrn Kopka). Eine zweite Wiederholungsprüfung ist dann im Rahmen der entsprechenden Lehrveranstaltung im folgenden Semester möglich. 
 

Themen zur Vorbereitung des EKM-Seminars   (PDF-Datei)